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Aktuelle Corona-Regeln

Welche Regelungen gelten gerade in Braunschweig?

In Braunschweig gelten die Regelungen der Corona-Verordnung des LandesPDF-Datei305,17 kB.

Bis zum 2.Februar werden in Braunschweig unabhängig von den derzeitigen Indikatoren die Regeln der vom Land angeordneten Winterruhe (Warnstufe 3) gelten. Die Regeln der bisherigen Weihnachts- und Neujahrsruhe sind am 16. Januar im Wesentlichen noch einmal verlängert worden. 

Des Weiteren wurden die Quarantäne-Regeln vom Land ab Mitte Januar aktualisiert (s. dazu auch den Eintrag "Winterruhe").

Grundsätzlich sieht die niedersächsische Corona-Verordnung Regelungen vor, die von der lokalen Inzidenz und den landesweiten Parametern Hospitalisierung und Intensivbettenbelegung von Covid-19-Patienten abhängig sind. 

Aus den Indikatoren ergeben sich drei Warnstufen. Damit eine Warnstufe als erreicht gilt, müssen der Leitindikator „Hospitalisierung“ und mindestens ein weiterer Indikator die in der Tabelle dargestellten Wertebereiche erreichen.

Die Warnstufen sind unten ebenfalls erläutert. Derzeit ist unabhängig von den Indikatoren die Warnstufe 3 durch die Corona-Verordnung festgelegt. 

Winterruhe bis zum 2. Februar

Für die Zeit bis zum 2. Februar hat das Land Niedersachsen eine Winterruhe angeordnet bzw. verlängert. In dieser Zeit gelten unabhängig von der Inzidenz sowie unabhängig vom Hospitalisierungswert oder dem Anteil der Corona Patienten an den Intensivbetten die Regeln der Warnstufe 3.

In Warnstufe 3 gilt 2G-plus (drinnen und draußen)

  • bei Veranstaltungen mit mehr als 10 teilnehmenden Personen
  • in Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • in Gastronomiebetrieben
  • in Beherbergungsbetrieben (plus zwei weitere negative Tests pro Woche)

Inhaber und Inhaberinnen von Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben sowie Veranstalter und Veranstalterinnen haben die Möglichkeit auf zusätzliche Tests zu verzichten, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten genutzt werden. Es gilt dann 2G.

Für den Sport besteht die Möglichkeit bei 2G zu bleiben, wenn die Begrenzung auf 10 Quadratmeter pro sporttreibender Person eingehalten wird.

Bei körpernahen Dienstleistungen gilt 3G. Es muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Auch im Einzelhandel muss eine FFP2-Maske getragen werden. Dies gilt auch in allen Lebensmittelgeschäften, in Apotheken, Drogerien, Babybedarfsmärkten etc. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind Wochenmärkte. 

Im ÖPNV gilt die 3G-Regel. Es muss eine FFP2-Maske getragen werden.

Bei politischen Versammlungen unter freiem Himmel (nach Versammlungsrecht) müssen FFP2-, KN95- oder gleichwertige Masken getragen werden. Das gilt auch bei nicht-angezeigten Versammlungen. 

Discotheken sind in Warnstufe 3 geschlossen. Tanzveranstaltungen sind verboten, ebenso Veranstaltungen mit mehr als 500 Menschen und Messen. Ausnahmen gelten für Versammlungen, die der Vorbereitung von Wahlen dienen.

In der Winterruhe wird die Zahl der geimpften und genesenen Personen, die sich privat treffen oder miteinander feiern dürfen, auf zehn begrenzt. Hierbei zählen Kinder unter 14 Jahren nicht mit, ebenso wenig notwendige Begleit- oder Betreuungskräfte für Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit. Personen, die ein ärztliches Attest vorlegen, dass sie sich wegen medizinischer Kontraindikation oder wegen der Teilnahme an einer Studie nicht geimpft werden können, können trotz fehlender Impfung teilnehmen, werden aber mitgezählt. Diese Regeln gelten auch für  private Feiern oder private Zusammenkünfte in angemieteten Räumlichkeiten, einer Gaststätte, o.ä. stattfindet.

Für Ungeimpfte gilt die Kontaktbeschränkung ein Haushalt plus zwei weitere Personen aus einem anderen Haushalt. Kinder unter 14 Jahren zählen nicht mit. 

Für ungeimpfte Schülerinnen und Schüler gilt bis 31. Januar weiterhin die tägliche Testpflicht. 

Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben oder einen Nachweis über eine (Durchbruchs-)Infektion und Genesung nach
dem Vorliegen einer vollständigen Schutzimpfung vorlegen können, sind von der zusätzlichen Testpflicht beim Besuch von Einrichtungen, Betrieben und Veranstaltungen, für die die 2Gplus-Regelungen gelten, befreit.

© Land Niedersachsen

Seit dem 15. Januar gelten zudem in Niedersachsen die von Bund und Ländern beschlossenen neuen Quarantäne-Regeln. Wer eine Auffrischungsimpfung hat, "frisch" doppelt geimpft oder genesen ist (jeweils im Zeitraum von drei Monaten) wird als Kontaktperson von der Quarantäne ausgenommen. Ansonsten müssen Infizierte und Kontakte grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Das gilt nicht für Patienten in Krankenhäusern und Bewohner in Alten- und Pflegeheimen. Für diese gelten 14 Tage. Grundsätzlich ist eine Verkürzung der Quarantäne nach Freitesten möglich. Details dazu beim RKI (Öffnet in einem neuen Tab).  

© Land Niedersachsen

Die Warnstufen

Das System der Warnstufen.© Land Niedersachsen

Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz finden Sie hier.  (Öffnet in einem neuen Tab)

Die aktuellen Werte der Leitindikatoren „Hospitalisierung“ und „Intensivbetten“ werden täglich auf der Internetseite des Landes (Öffnet in einem neuen Tab) veröffentlicht.  

Erreichen der Leitindikator „Hospitalisierung“ und der Indikator „Intensivbetten“ an fünf aufeinander folgenden Werktagen jeweils mindestens den festgelegten Wertebereich, so stellt das Niedersächsische Gesundheitsministerium per Allgemeinverfügung den Zeitpunkt fest, ab dem die landesweite Warnstufe gilt. 

Erreichen der Leitindikator „Hospitalisierung“ und der Indikator „Neuinfizierte“ in einem Fünftagesabschnitt einen der festgelegten Wertebereiche, stellt die Stadt Braunschweig die Warnstufe per Allgemeinverfügung fest, die dann am übernächsten Tag gilt.  

Ebenso erfolgt die Aufhebung der Warnstufe nach dem gleichen Prinzip (5 Werktage), sofern der Leitindikator Hospitalisierung und mindestens ein weiterer Indikator in die Werte der niedrigeren Warnstufe absinken. 

 

Die 2G- und 3G-Regel 

Mit der 3G-Regel sind bestimmte Einrichtungen, Veranstaltungen und Leistungen nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete zugänglich. Die 2G-Regel beschränkt die Inanspruchnahme von Leistungen auf geimpfte und genesene Personen. Ausgenommen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Ab Warnstufe 2 kann für die Inanspruchnahme von Leistungen auch 2G-plus gelten. Das bedeutet, dass auch geimpfte oder genesene Personen einen negativen Test vorlegen müssen.

Als Geimpft im Sinne der Verordnung gilt: Person mit Nachweis der vollständigen Schutzimpfung - dies ist der Fall, wenn seit der Zweitimpfung 14 Tage vergangen sind. Für Genesene gilt dies sofort und bereits nach einer Impfung. Personen, die bereits mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geimpft wurden, gelten aufgrund der aktuellen Bewertung durch das Paul-Ehrlich-Institut inzwischen als nicht mehr vollständig geimpft. Sie benötigen zur vollständigen Grundimmunisierung eine zweite Dosis mit einem mRNA-Impfstoff.

Als Genesen im Sinne der Verordnung gilt: Person mit Genesenen-Nachweis, d.h. positiver PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 3 Monate zurückliegt.

Als Getestet gilt eine Person mit nachstehendem Nachweis:  

  • PCR-Test, maximal 48 Stunden gültig
  • PoC-Antigen-Schnelltest, maximal 24 Stunden gültig
  • Selbsttest (unter Aufsicht), maximal 24 Stunden gültig

Unabhängig von Warnstufe oder Inzidenz muss bei Besuchen in Heimen und Einrichtungen für ältere und pflegebedürftige Menschen und Menschen mit Behinderungen sowie in Einrichtungen des Gesundheitswesens (Krankenhaus, Kliniken) ein negativer Test vorgelegt werden (gilt auch für geimpfte und genesene Personen). Weiterhin gilt 3G bei Präsenz am Arbeitsplatz (täglicher Test) und im öffentlichen Personen- und Nahverkehr.

Weitere Informationen zur Corona-Testung finden Sie hier. (Öffnet in einem neuen Tab)

Eine Übersicht über die Teststellen in Braunschweig finden Sie hier. (Öffnet in einem neuen Tab)

Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben oder einen Nachweis über eine (Durchbruchs-)Infektion und Genesung nach
dem Vorliegen einer vollständigen Schutzimpfung vorlegen können, sind von der zusätzlichen Testpflicht beim Besuch von Einrichtungen, Betrieben und Veranstaltungen, für die derzeit die 2Gplus-Regelungen gelten, befreit.

Hinweis: Personen, die bereits mit dem Vakzin von Johnson&Johnson geimpft wurden, benötigen zur vollständigen Grundimmunisierung eine zweite Dosis mit einem mRNA-Impfstoff. Diese zweite Impfung ist noch keine Boosterimpfung. Zur Auffrischung ist eine dritte Impfung erforderlich, die frühestens drei Monate nach der Grundimmunisierung erfolgen kann.

Verordnungen und Allgemeinverfügungen

Die Allgemeinverfügungen der Stadt Braunschweig finden Sie im Bereich Öffentliche Bekanntmachungen (Öffnet in einem neuen Tab)

Antworten auf häufig gestellte Fragen

An dieser Stelle finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen. Die Rubrik wird laufend aktualisiert.

Wie oft kann man sich testen lassen, welche Tests werden akzeptiert, wie ist die Gültigkeit?

Es gibt keine Obergrenze für kostenlose Tests. Als Nachweis akzeptiert werden

  • PCR-Test, maximal 48 Stunden gültig
  • PoC-Antigen-Schnelltest, maximal 24 Stunden gültig
  • Selbsttest (unter Aufsicht), maximal 24 Stunden gültig, in der besuchten Einrichtung oder beim Arbeitgeber. Es ist empfehlenswert, vorher mit der Einrichtung, die besucht werden soll, zu sprechen, ob ein Selbsttest unter Aufsicht dort umsetzbar ist.

Die Tests müssen beim Betreten der Einrichtung gültig sein, nicht während des gesamten Aufenthalts

Eine Übersicht über die aktuellen Testzentren und Apotheken, die Schnelltests durchführen, gibt es hier:

Was gilt aktuell in städtischen Liegenschaften, z.B. bei der Stelle für Allgemeine Bürgerangelegenheiten?

Der Zutritt zu allen Liegenschaften der Stadtverwaltung ist seit dem 1. Dezember grundsätzlich nur noch für Besucherinnen und Besuchern möglich, die geimpft sind, als genesen gelten oder die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen (3G-Regelung). Ein entsprechender Nachweis ist jeweils vorzulegen. Bitte beachten Sie: Vor Ort ist es nicht möglich, einen Corona-Schnelltest durchzuführen. Die Maskenpflicht gilt weiterhin (OP-Maske oder FFP2-Maske). 

Was gilt in Bussen und Bahnen?

Im ÖPNV gilt die 3G-Regel und die Pflicht, eine FFP2-Maske zu tragen.

Was gilt beim Arzt oder bei medizinisch notwendigen Behandlungen (z.B. Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie usw.)

Beim Arzt und bei medizinisch notwendigen Behandlungen (mit Rezept) gibt es keine Zugangsbeschränkungen. Es gilt die allgemeine Maskenpflicht nach § 4 der Verordnung, es reicht also die medizinische Maske. Praxen können jedoch im Rahmen des Hausrechts abweichende Regelungen treffen.

Sind Menschen mit Auffrischungsimpfung von der 2Gplus-Regelung ausgenommen?

Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sind nach einem Beschluss der Landesregierung von der zusätzlichen Testpflicht beim Besuch von Einrichtungen, Betrieben und Veranstaltungen, für die derzeit die 2Gplus-Regelungen gelten, befreit.